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Das Internet der Dinge nimmt immer mehr Fahrt auf. Nach aktuellen Studien ist die Anzahl der aktiv genutzten IoT- und IIoT-Devices in den letzten zwölf Monaten massiv gestiegen – und dies über nahezu alle Branchen hinweg. Um echte Mehrwerte mit diesen Technologien zu erzielen, sind allerdings Herausforderungen bei Interoperabilität, Investitionsschutz und Infrastruktur zu lösen. Hier unterstützt SUSE Unternehmen.

Experten für Produktion, Logistik und viel andere Geschäftsprozesse sind sich einig: Das Internet of Things ist kein Marketing-Hype oder Zukunftstrend mehr, sondern bietet schon heute enormen Geschäftsnutzen. Dennoch sollten die Erwartungen realistisch bleiben. IoT- und IIoT-Lösungen (Industrial IoT) können nicht von heute auf morgen Produktionserträge steigern, Betriebskosten minimieren und ineffiziente Prozesse optimieren. Um das Potenzial dieser Technologien wirklich zu nutzen, müssen Unternehmen die Implementierung von Anfang an sorgfältig planen. Drei Aspekte stehen dabei ganz besonders im Fokus.

Source: Shutterstock

 

Schlüsselfaktoren Sicherheit und Nachhaltigkeit

Im Bereich der IT-Infrastruktur lassen sich Veränderungen in der Regel sehr schnell umsetzen. Wenn Server- oder Storage-Systeme den Anforderungen nicht mehr genügen, werden sie durch neue Hardware ersetzt. Software – vom Betriebssystem aufwärts – kann so häufig aktualisiert werden, wie es aus strategischer Sicht notwendig ist. Wöchentliche Updates oder gezielte Ad-hoc Updates zum Schließen von Sicherheitslücken sind in vielen konventionellen IT-Bereichen heute Standard.

Die Lebenszyklen im industriellen Umfeld sind hingegen viel länger. Systeme sind oft mehrere Jahrzehnte in Betrieb und der Return on Investment wird eher mittel- bis langfristig geplant. Das hat auch Auswirkungen auf die Beschaffung von IoT-Lösungen, damit Sicherheit und Wartbarkeit über den gesamten Lebenszyklus gewährleistet ist.

Wenn etwa neue smarte Technologien in vorhandenen Produktionsanlagen eingeführt werden, müssen diese umfassende Interoperabilität mit älteren Technologien bieten. Gerade das Zusammenspiel von OT (Operational Technology) und IT wird in der Praxis oft zum entscheidenden Erfolgsfaktor für IIoT-Projekte. Dabei geht es unter anderem um die Unterstützung spezieller Netzwerkprotokolle und die Kompatibilität mit verschiedenen Hardware-Plattformen.

SUSE kann über die umfassenden eigenen Entwickler-Ressourcen als auch auf das Wissen und die Erfahrungen zahlreicher Anwender und Entwickler in der Open  Source-Community zurückgreifen. Entwicklung bei SUSE findet immer unter dem Open Source Licensing Model statt – dies bedeutet, dass eigene Produkt-Innovation auch nachhaltig und umfassend in die jeweiligen Open Source-Communities einfließt.

Für Kunden ist Open Source ein Investitionsschutz: Sie sind nicht vom Support eines einzelnen Herstellers abhängig, sondern können ihre geschäftskritischen Lösungen – dank offener Standards – jederzeit auch von einem anderen Dienstleister betreuen lassen.

Nachhaltigkeit durch eine langfristige Support- und Maintenance-Strategie

IoT-Lösungen umfassen oft eine Vielzahl unterschiedlicher Komponenten und Dienste – von der Cloud bis zum Netzwerkrand. Daher ist es so wichtig, von Anfang an auf einen kosteneffizienten Betrieb und möglichst langfristigen Support zu achten. Viele Anbieter proprietärer Technologien decken jedoch nur Teilbereiche einer IoT-Lösung ab und erschweren Kunden dadurch eine strategische Planung. SUSE bietet seinen Kunden langfristige Planungssicherheit über den gesamten Technologie-Stack. Unternehmen erhalten für neue IoT-Funktionen im Edge-Bereich denselben umfassenden Support wie für Enterprise Cloud Services.

Zudem investiert SUSE massiv in Hardware- und Systemkompatibilität auf allen Ebenen. Dadurch ist beispielsweise sichergestellt, dass die stromsparenden ARM-Prozessoren in IoT-Geräten reibungslos mit Linux- und anderer Open-Source-basierter Software zusammenspielen. Mit der Entwicklung von JeOS (Just Enough Operating), einer abgespeckten Version von SUSE Linux Enterprise Server, adressiert SUSE ebenfalls gezielt IoT-Szenarien. Das schlanke Betriebssystem vereinfacht Installation und Wartung, benötigt weniger Rechenleistung und Strom als klassische Betriebssysteme und hilft Unternehmen somit, Kosten im laufenden Betrieb zu sparen. Gerade in wettbewerbsintensiven Branchen, in denen jeder Cent zählt, kann das ein entscheidender Vorteil sein.

Daten effizient erfassen und verarbeiten durch Edge Computing

Die Entwicklung von immer komplexeren IoT-Umgebungen sorgt auch dafür, dass immer mehr Daten am Netzwerkrand gesammelt werden. In vielen Fälle ist es sinnvoll, diese Daten direkt vor Ort weiterzuverarbeiten, statt sie erst zur Auswertung in die Cloud zu schicken. Das Thema Edge Computing gewinnt daher derzeit enorm an Bedeutung.

Eine Edge-Infrastruktur ist nicht als Alternative zu einer leistungsfähigen Cloud-Plattform zu sehen, sondern als Ergänzung. Gerade im Produktionsumfeld lassen sich durch die gezielte Kombination von Edge- und Cloud-Technologie intelligente Prozesse wie Predictive Maintenance viel präziser steuern.

Dazu ist es wichtig, IoT nicht in erster Linie als ein Hardware-Thema zu sehen, sondern die Daten in den Mittelpunkt zu rücken. Welche Daten werden erfasst? Wie werden diese übermittelt und ausgewertet? Wie lassen sich die gewonnenen Ergebnisse in Business-relevante Informationen verwandeln? Von den Antworten auf diese Fragen hängt ganz entscheidend ab, wie die zugrunde liegende Infrastruktur aufgebaut sein muss.

SUSE unterstützt die Implementierung sicherer, schlanker und skalierbarer Edge-Umgebungen mit zahlreichen Technologien – vom schlanken Betriebssystem für IoT-Devices bis hin zu Lösungen für die Entwicklung, Verwaltung und Bereitstellung containerisierter Applikationen.

So können Unternehmen mit SUSE ihre Systeme am Netzwerkrand, im Rechenzentrum und in der Cloud nahtlos über eine softwaredefinierte Infrastruktur verbinden – „from Edge to Core to Cloud“. Die umfassende Unterstützung agiler Anwendungsarchitekturen und aktueller DevOps-Praktiken erleichtert die Anpassung von IoT-Lösungen an neue Business-Anforderungen. Und schließlich ermöglichen die Lösungen von SUSE, physische, virtuelle und containerisierte Systeme zentral über alle Umgebungen hinweg zu verwalten.

Erfahren Sie mehr darüber, warum immer mehr Unternehmen bei ihren IoT-Projekten auf SUSE setzen. Auf der SUSECON Digital am 20. Mai 2020 können Sie sich über spannende Lösungsansätze aus der Praxis informieren. Sichern Sie sich noch heute Ihre Teilnahme!

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Tags:
Category: Digital Transformation, Enterprise Linux, SUSE Linux Enterprise Server, SUSE Linux Enterprise Server for ARM
This entry was posted Mittwoch, 8 April, 2020 at 8:09 am
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